Die Nahaufnahme links zeigt ein gebirgiges Terrain, das entlang des einzigartigen
äquatorialen Gebirgskamms etwa 10 km hoch aufragt.
Die Nahaufnahme rechts zeigt ein Terrain, dass sich in der Übergangsregion
zwischen der dunklen, in Bewegungsrichtung liegender Hemisphäre
befindet und der hellen Rückseite des Mondes.
Die Bilder zeigen eine stark verkraterte Oberfläche mit einem Gebirgskamm entlang des Mond-Äquators.
Viele der nahen Beobachtungen, die auf den 20 km hohen merkwürdigen Gebirgskamm fokussiert sind,
geben dem Mond ein walnußähnliches Aussehen. Dieser imposante Gebirgskamm war schon seit
einiger Zeit bekannt, aber diese Nah-Aufnahmen zeigen sein wahres Ausmaß.
Am 10. September 2007 flog die Raumsonde im Abstand von nur 1640 km an Japetus vorbei und
kam somit hundertmal näher an den Mond heran als beim fly by im Jahr 2004. Die zahlreichen
Beobachtungen von Japetus sollen zur Aufklärung über die chemische Zusammensetzung der Oberfläche
beitragen, nach dem Vorhandensein einer dünnen Atmosphäre oder nach Gasausbrüchen suchen und die
Oberflächentemperatur - vor allem während der Nachstunden - feststellen. Diese und andere Ergebnisse
werden in den kommenden Wochen anhand der gewonnen Daten ausgewertet.
Die Aufnahmen von der Japetus-Oberfläche sind sehr beeindruckend. Es gibt nicht viele
Orte im Sonnensystem die so bizarr sind und ein solcher "Fleckerlteppich" aus ganz dunklen und sehr
hellen Oberflächenformationen meint Carolyn Proco vom Cassini imaging Team.
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