Der Blick auf die vulkanischen Ebenen von Neptuns Mond Triton wurde aus topographischen Karten erstellt, die von Fotos der Raumsonde Voyager 2 stammen, die vor 20 Jahren an Triton vorbeigeflogen ist. Triton war das letzte solide Objekt, dass die Raumsonde Voyager 2 auf ihrer 10-jährigen Reise durch das äußere Sonnensystem besuchte.
Die Nahaufnahmen zeigen eine pockennarbige, von Impakt-Kratern geprägte Oberfläche sowie glatte vulkanische Ebenen und kleine Hügel sowie runde Vertiefungen, die durch kryovulkanische Lava gebildet wurden.
Anlass für die Veröffentlichung dieser Aufnahmen war, dass vor rund 20 Jahren die Raumsonde Voyager 2 mit dem Vorbeiflug am Neptun-Mond Triton das letzte solide Objekt in unserem Sonnensystem besucht hatte. Die Bilder wurden aus topographischen Karten erstellt, die von Fotos der Raumsonde Voyager 2 stammen.
Voyager 2 entdeckte unter anderem, dass es auf Triton aktive Geysire gibt und dass die Oberflächentemperatur nur - 235° C beträgt; damit ist Neptuns größter Mond eines der kältesten Objekte im Sonnensystem.
Die unbemannte Sonde Voyager 2 startete 1977 zu ihrer großen Tour durch das Sonnensystem. Sie besuchte die Planeten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun sowie viele ihrer Monde bevor sie die Reise in Richtung interstellaren Raum fortsetzte.
Die Sonde ist derzeit rund 13,5 Mrd km von der Sonne entfernt; dies entspricht etwa 90 Astronomische Einheiten (Entfernung Erde-Sonne).
Voyager 2 und die Schwestersonde Voyager1 (die auch 1977 startete und derzeit mit einer Entfernung von 16 Mrd km das am weitesten entfernte und von Menschenhand geschaffene Objekt ist) sind immer noch in Betrieb und übermitteln Daten.
Auf jede der beiden Sonden befindet sich eine goldene Schallplatte mit einer Auswahl an Texten und Klängen die von unserer Existenz berichten könnten, falls sie je von extraterrestrischen Daseinsformen entdeckt werden sollten. Unter anderem sind auf diesen Platten Grüße in 55 Sprachen, ferner Musik wie z.B das Brandenburgische Konzert von Bach, Musik aus Indonesien, Louis Armstrongs "Melancholy Blues" und vieles mehr. Die Inhalte der Platten wurden von einem Ausschuss der NASA unter der Leitung von Carl Sagan ausgewählt.
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