Sowohl Cupid und Mab als auch die beiden Uranus-Ringe wurden vom Hubble erstmals im Jahr 2003 gesichtet. Nachträglich wurden die beiden Monde auch auf alten Voyager- Aufnahmen gesichtet.
Forscher vermuten, dass sich die Partikel in den Ringen auf einer spiralförmigen Bahn vom Planeten entfernen, so dass es eine Quelle geben muss, aus welcher die Ringe mit neuem Material gespeist werden.
Mark Showalter (SETI-Institut) und Jack Lissauer (NASA`s Ames Research Center) sind der Meinung, dass der äußerste Ring von einem der neuentdeckten Monde, Mab, gespeist wird, der sich interessanterweise in der gleichen Umlaufbahn wie der Ring befindet. Der andere neuentdeckte Mond, Cupid, befindet sich zwischen den Bahnen von Belinda und Rosalind.
Mit den Neuentdeckungen hat sich die Anzahl der Satelliten auf 27 und die Anzahl der Ringe auf 13 erhöht. Die beiden Monde sind knapp 20 km groß.
Die Uranusmonde werden nach Charakteren aus Shakespeare-Stücken benannt, so auch die beiden Neuentdeckungen. Mab und Cupid sind Gestalten aus dem Drama Romeo und Julia.
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