Der rund 530 km große Asteroid Vesta.
Aufgenommen mit dem Hubble am 14. Mai 2007
Ziel der Raumsonde ist der Kleinplanet Vesta und der Zwergplanet Ceres. Beide befinden
sich im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Im Frühjahr 2008 ist ein swing by
Manöver am Mars vorgesehen. Bei diesem Vorbeiflug werden auch die wissenschaftlichen
Instrumente der Raumsonde zu getestet.
Ankunft bei Vesta ist für 2011 geplant. Die Sonde wird den Asteroiden 7 Monate lang
umkreisen. Dann wird die Raumsonde den Asteroiden verlassen und zum Zwergplaneten Ceres
weiterfliegen, den sie 2015 erreichen und 5 Monate lang umkreisen wird. Insgesamt wird
die Mission rund acht Jahre dauern.
Die Ionentriebwerke der 1212 Kilogramm schweren Raumsonde spiralen dabei die Sonde langsam
nach aussen ins äußere Sonnensystem und die Geschwindigkeit bei der Annäherung an Vesta
und Ceres wird gering sein. Von beiden Objekten erfolgt dann eine globale Kartierung der
Oberfläche und die Erstellung einer mineralogischen Karte. Dawn hat zu diesem Zweck ein
optische Kamera, ein Gammastrahlen/Neutronen-Spektrometer und ein Spektrometer im sichtbaren und infrarotem Licht an Bord.
Es ist dies die erste Mission, die zwei Himmelskörper aus der Nähe erforschen wird und die
erste Mission, die einen Zwergplaneten besucht.
Vesta ist ein differenzierter Himmelskörper mit einer basaltischen
Kruste und einem magmatischen Mantelgestein. Aufgrund der relativ
hohen mittleren Dicht von 3,7g/cm³ hat Vesta aller
Wahrscheinlichkeit nach einen Eisen-Nickel-Kern. Ausserdem besitzt
Vesta im Vergleich zu anderen Asteroiden eine relativ helle
Oberfläche mit einer Albedo von 0,42.
Der etwa 930 km große Zwergplanet Ceres.
Aufgenommen mit dem Hubble am 23. Januar 2004
Ceres besitzt eine dunkle, kohlenstoffreiche Oberfläche mit einer Albedo von nur 0,09. Der Zwergplanet hat vermutlich einen steinigen Kern, sowie einen Mantel und eine Kruste aus leichten Mineralien und Wassereis. Die mittlere Dichte beträgt nur 2,7 g/cm³.
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