Diese Radarbilder von 2007 TU24 wurden mit der Goldstone-Antenne gemacht.
Die Auflösung beträgt 20 Meter pro Pixel.
Bild: NASA/JPL-Caltech
Der Asteroid 2007 TU24 näherte sich am 29. Januar der Erde bis auf 537 500 Kilometer. Diese Gelegenheit nützten die Astronomen vom Arecibo-Observatorium in Puerto Rico und von der Goldstone-Antenne in der Mojavewüste um anhand von Radarechos erste Bilder des Asteroiden zu erstellen. Sie zeigen ein längliches Objekt, das rund 250 Meter groß ist.
In den nächsten Tagen werden die gewonnenen Daten beider Teleskope kombiniert, so dass es bald auch Bilder mit höherer Auflösung geben wird. Aufgrund der Messungen mit dem Arecibo-Teleskop kann möglicherweise die Größe und das Rotationsverhalten von 2007 TU24 präziser bestimmt werden.
Vom Arecibo-Observatorium wurde am 28. Januar dieses Radarbild erstellt.
Es hat eine Auflösung von 7,5 Metern pro Pixel und ist das Ergebnis einer
Aufaddierung von Daten, die über einen Zeitraum von 3 Minuten gewonnen wurden.
Die Orangrote Linie zeigt an, wo der Asteroid 2007 WD5 hätte einschlagen können.
Die Hoffnung, dass die zahlreichen Raumsonden die derzeit den Mars umkreisen die Chance bekommen einen spektakulären Impakt zu beobachten, hat sich leider in "Luft" aufgelöst. Der etwa 50 Meter große Asteroid 2007 WD5 flog im Abstand von 6,5 Marsradien (rund 22 000 km) am Mars vorbei.
Dies geschah einen Tag nachdem der 250 Meter große Asteroid 2007 TU24 in nur 1,44-facher Mondentfernung an der Erde vorbei flog.
Da der Mars viel kleiner ist als die Erde ist er einerseits ein wesentlich schwerer zu treffendes Ziel, aber andererseits kreuzen fünfmal so viele Asteroiden die Marsbahn. Die Bahn von 2007 WD5 berührt im Perihel fast die Bahn der Erde (1,01 AE) und im Aphel wandert er bis in die äußeren Bereiche des Asteroidengütels (4,7AE). Aber trotzdem ist er - laut JPL-Astronomen - weder für die Erde noch für den Mars eine Gefahr in den nächsten hundert Jahren.
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